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2018/Nr. 1

Der Sommer ist vorbei und der Winter steht vor der Tür. Meine ersten Eindrücke als Pilot und Teammanager sind sehr bereichernd gewesen. Nach einer längeren Pause nach den Olympischen Spielen, fing mein neuer Job im Bobsport an. Im Juni machte ich mich daran Sponsoren und Anschieber zu suchen, sowie das Material und die kommende Saison zu planen. All diese Aufgaben gehören neu zu meinem Sportler-Dasein dazu. Nebenbei wird natürlich hart trainiert, damit ich mit meinem Team im Eiskanal eine gute Figur mache.

Was bisher geschah:

Team

Im Sommer war ich auf der Suche nach neuen Anschiebern. Durch Jürg Rohr (jahrelanger Mechaniker im Team Rico Peter) wurde ich auf Gregory Jones aufmerksam. In einem Telefonat wurde das erste Anschubtraining vereinbart. Der junge Mann war am Telefon sehr interessiert und ich freute mich auf einen potentiellen Anschieber.

Nach dem ersten Anschubtraining war ich überrascht und wie… Ich weiss schon, dass ich eine längere Pause gemacht habe, aber ich habe dann doch nicht damit gerechnet, dass mir Gregory gleich im ersten Training um die Ohren fährt. Es ist super zu sehen, was Gregory schon für Zeiten schob, und dass ohne das Anschieben gross trainiert zu haben. Hut ab! Für mich war schon da klar: Gregory muss ich für mein Team gewinnen können. Was dann zum Glück auch passierte.

Die ersten Fahrten in dieser Saison

Die Saison haben wir in Oberhof gestartet. Eine Woche lang haben wir uns eingefahren und ans Eis gewöhnt. Auch Gregory war dabei und erlebte seine ersten Fahrten im Eiskanal. Ich war sehr froh zu hören, dass es ihm auf Anhieb Spass machte. Nach einer lehrreichen Woche ging es dann weiter an den schönen Königssee in oberbayrischen Landkreis. Nach fast zwei Wochen konnten wir auf dieser Bahn schon die schnellen Kufen an den Bob montieren.

Nach einer kurzen Pause zu Hause ging es nach Altenberg, ins Erzgebirge im Osten von Deutschland: Eine Challenge unter den Bahnen in Europa. In der für unsere Verhältnisse ideal präparierten Bahn fingen wir langsam an. Von Tag zu Tag steigerten wir uns und kamen immer schneller, und auch sicherer im Ziel an. In den letzten Tagen konnten wir sogar schon mit einem guten Schliff auf den Kufen runterfahren, was noch höhere Geschwindigkeiten mit sich brachte.

Weiter ging es dann einmal quer durch das Land nach Winterberg. Dort verweilten wir eine weitere Woche und lernten eine weitere Bahn kennen. Es ist die schnellste aller Bahnen in Deutschland; man kommt auf über 130km/h. Schon mit guten Fahrten starteten wir in die Woche, und verbesserten uns stetig. Mit super Startzeiten und guten Läufen beendeten wir unsere Vorbereitung in Winterberg und machten uns auf den Heimweg. Eine Woche Pause ist angesagt: Für mich bedeutet das neue Kräfte sammeln und Energie tanken; für Gregory heisst es die Schulbank drücken und die Zwischenprüfungen ablegen. Viel Glück an dieser Stelle!

Die Vorbereitung in Zahlen

3500 km Autofahrt

100 Fahrten auf 4 verschiedenen Bahnen (Oberhof, Königssee, Altenberg und Winterberg)

7 Anschieber

2 Monate Fahrpraxis

1 Sturz

Die ersten Rennen stehen an…

6.12.18            Europa-Cup in Altenberg (D), 2er Bob

7.12.18            Europa-Cup in Altenberg (D), 2er Bob

12.12.18          Europa-Cup in Königssee (D), 2er Bob

13.12.18          Europa-Cup in Königssee (D), 2er Bob

29.12.18          Schweizermeisterschaft in St. Moriz, 2er Bob

 

 

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